Hormontests für Männer und Frauen

Beachten Sie, dass diese Tests in vielen Fällen den Arztbesuch nicht ersetzen.

DHEA Speicheltest

DHEA (Dehydroepiandrosteron) ist die Vorstufe sowohl für die männlichen Sexualhormone (Androgene) als auch für weibliche Sexualhormone (Estrogene).

Ein niedriger DHEA-Spiegel kann deshalb zu Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Hormonstoffwechsels führen. Das Hormon DHEA (Dehydroepiandrosteron) wird hauptsächlich in der Nebennierenrinde synthetisiert und ist besonders wichtig für eine optimierte Regulierung des Hormonstoffwechsels. Ab dem 25. Lebensjahr nimmt der DHEA-Spiegel um ca. 2 % pro Jahr ab.

Mögliche Folgen niedriger DHEA-Spiegel:

  • Funktionsstörungen des Hormonstoffwechsels
  • verminderte Stresstoleranz
  • erhöhtes kardiovaskuläres Risiko
  • reduzierte Immunabwehr
  • Einschränkung des Allgemeinbefindens

 

Hormone Basis Speicheltest

Das Profil umfasst die Bestimmung der Sexualhormone DHEA, Estradiol (Östradiol), Progesteron, Testosteron

Das Hormonprofil Basis gibt einen Überblick über den Hormonstatus bei der Frau oder dem Mann.

Frauen sollten die Probe vorzugsweise zwischen dem 19. und 21. Zyklustag nehmen. Bei Fehlen eines Zyklus ist jeder Tag möglich.

Dieser Test enthält keine Referenzwerte. Er ist deshalb nicht selbsterklärend.

Tests für Frauen

Beachten Sie, dass diese Tests in vielen Fällen den Arztbesuch nicht ersetzen.

Estradiol Speicheltest

Der Hauptvertreter der Estrogene (Estron [E1], Estradiol [E2] und Estriol [E3]) ist das biologisch aktive (wirkungsvollste) Estradiol. Estradiol wird in den Ovarien, der Placenta, den Nebennierenrinden oder durch Umwandlung aus Vorläufern von Androgenen (Testosteron) gebildet. Estradiol ist für die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale (Brustentwicklung, Fettverteilung) und Fortpflanzungsfunktion verantwortlich. Estradiol baut bei der Frau außerdem das Gewebe auf und beeinflusst die weibliche Körpersilhouette. Estradiol fällt bei der Frau nach den Wechseljahren signifikant ab, wodurch zahlreiche Beschwerden ausgelöst werden können.

Östradiol ist der wichtigste Gegenspieler von Progesteron und Testosteron

verminderte Ausschüttung:

• erhöhtes Osteoporose-Risiko • verminderte Fruchtbarkeit • Libidoverlust •  Postmenopausale oder Andropausale Beschwerden • Schlafstörungen • depressive Verstimmung • Kopfschmerzen • Hitzewallungen • vermehrtes Schwitzen • dünnere und faltigere Haut • Rückgang der weiblichen Formen (Rückgang der Brustgröße, Konturverlust: Taille-Hüfte)

Estrogendominanz: (starkes Übergewicht des Estradiols)

• Beschleunigung des Alterungsprozesses • Unfruchtbarkeit • Oedeme, Vermehrtes Fettgewebe, v.a. an Bauch, Hüften und Schenkel • Kalte Hände und Füße aufgrund einer Schilddrüsendysfunktion • Erschöpfung • Mastodynie/ Mastopathien • Cervixdysplasien (Fehlbildung der Gebärmutterschleimhaut) • Depressivität mit innerer Unruhe und Angststörungen, Panikattacken  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen,  Myome und Zysten (Ovar, Mamma) • Alopezie (Haarausfall) • Kopfschmerzen, Migräne • Osteoporose • Mammacarcinom (Brustkrebs) • Cervixcarcinom (Gebärmutterhalskrebs) • Endometriumscarcinom (Gebärmutterschleimhaut)

 

 

 

Hormonprofil Frau Speicheltest

Die Untersuchung umfasst die Bestimmung der Sexualhormone Estradiol, Estriol und Progesteron

Die Untersuchung ist sinnvoll bei Frauen mit Zyklusstörungen, hormonellen Beschwerden sowie Kinderwunsch.

Frauen sollten die Probe vorzugsweise zwischen dem 19. und 21. Zyklustag nehmen.

 

Hormonprofil Frau Speicheltest Plus

Das Profil umfasst die Bestimmung der Sexualhormone Estradiol (Östradiol), Estriol, Progesteron, Testosteron, DHEA, Cortisol.

Das Hormonprofil Frau plus ist besonders sinnvoll bei Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden.

Frauen sollten die Probe vorzugsweise zwischen dem 19. und 21. Zyklustag nehmen. Bei Fehlen eines Zyklus ist jeder Tag möglich.

Progesteron Spreicheltest

Progesteron ist der Hauptvertreter aus der Gruppe der Gestagene. Progesteron entsteht bei Männern und Frauen in den Nebennieren als Vorläufer anderer Steroidhormone und im Gehirn. Bei der Frau wird Progesteron in große Mengen fast ausschließlich im Gelbkörper (Corpus luteum) und während der Schwangerschaft in der Placenta gebildet. Deshalb findet sich Progesteron in höheren Konzentrationen bei der Frau erst nach der Ovulation (2. Zyklushälfte). Progesteron ist der wichtigste Gegenspieler von Östradiol.

Wirkungen (Auszug):

stimuliert die Gedächtnisleistung • stärkt den Knochenaufbau • wirkt Osteoporose entgegen • erhöht die Wasserausscheidung • erhält die Hautstruktur aufrecht • senkt die Neigung zu Krampfaderbildung • wirkt schlaffördernd • wirkt Stimmungsschwankungen entgegen • wirkt der Fettansammlung im Bauchbereich entgegen • Erhält das sekretorische Endometrium • Schützt vor fibrozystischer Mastopathie • Hilft Fett in Energie umzuwandeln • Natürliches Antidepressivum • Fördert die Verwertung von Schilddrüsenhormonen • Normalisiert die Blutgerinnung • Normalisiert den Zink – und Kupferhaushalt • Stellt einen normalen Sauerstoffspiegel her • Schützt vor Gebärmutterkrebs • Kann vor Brustkrebs schützen • Stimuliert die Osteoblastentätigkeit •

verminderte Ausschüttung:

Hitzewallungen • extreme Blutungen • Herzklopfen bis Herzrasen, Schwindelanfälle • Kopfschmerzen und Migräne • Antriebslosigkeit und Energiemangel • Schmerzen beim Sexualverkehr und Wasserlassen • Entzündungen der Scheide, Jucken oder Brennen • Osteoporose • geschwollene Augen • Myom- und Zystenbildung • Glieder- und Gelenkschmerzen • unerfüllter Kinderwunsch • unregelmäßiger Zyklus • Stimmungsschwankungen / Depression • Konzentrationsschwäche • vermehrte Wassereinlagerungen • Gewichtsprobleme • frühzeitige Faltenbildung • trockene Haut (Schuppen, ev. Neurodermites) • trockene Schleimhäute • Schlafstörungen • fördert Diabetes.

Wechseljahre Speicheltest

Laborchemische Analyse der Steroidhormone Cortisol, DHEA, Estradiol, Estriol, Progesteron und Testosteron im Speichel zur Bestimmung der aktuellen hormonellen Situation bei der Frau.

Dieses Hormonprofil ist besonders sinnvoll bei Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden.

Dieser Test ist identisch mit dem Hormonprofil Frau Plus

Vaginales Mikrobiom

Umfassende mikrobiologische Analyse der vaginalen Flora mittels Sequenzierung.

Die vaginale Mikroflora spielt durch ihre Zusammensetzung und ihre Stoffwechselprodukte eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Frau. Im gebärfähigen Alter sind vor allem die Döderlein-Bakterien (Laktobazillen) von großer Bedeutung. Ihre Schutzfunktion erreichen sie durch die Sekretion von Milchsäure, Wasserstoffperoxid (H2O2) und Bakteriozinen. Diese Stoffe verhindern, dass sich pathogene Keime vermehren und ansiedeln können. Durch übertriebene Vaginalhygiene oder Antibiotika-Therapie kann die schützende Flora gestört und dadurch die Infektanfälligkeit verstärkt werden.

Indikationen:

  • bakterielle Vaginose
  • Vaginalmykose (Vulvovaginalcandidose)
  • Besiedlung durch pathogene Bakterien
  • sexuell übertragbare Erreger

 

Tests für Männer

Beachten Sie, dass diese Tests in vielen Fällen den Arztbesuch nicht ersetzen.

Hormonprofil Mann Speicheltest

Die Untersuchung umfasst die Bestimmung der männlichen Sexualhormone Testosteron und DHEA.

Das Hormonprofil Mann ist sinnvoll bei sexuellen Funktionsstörungen mit verminderter Libido, Impotenz, Hypogonadismus und bei hormonellen Imbalancen mit Müdigkeit, Depressionen und Gewichtszunahme.

Hormonprofil Mann Plus Speicheltest

Die Untersuchung umfasst die Bestimmung der männlichen Sexualhormone Testosteron, DHEA, Estradiol (Östradiol), Progesteron und Cortisol.

Das Hormonprofil Mann ist sinnvoll bei sexuellen Funktionsstörungen mit verminderter Libido, Impotenz, Hypogonadismus und bei hormonellen Imbalancen mit Müdigkeit, Depressionen und Gewichtszunahme.

 

Testosteron Speichel

Allgemeines:

Testosteron ist neben Androstendion und DHEA bei der Frau und DHT (Dihydrotestosteron) beim Mann ein Hauptvertreter der Androgene (männliche Hormone). Über 95% des Testosterons wird beim Mann in den Hoden produziert, der Rest ist adrenalen Ursprungs (Bildung aus der Nebenniere: „Glandula adrenalis“). Bei der Frau wird die Hälfte des Testosterons in den Nebennieren und die andere Hälfte in den Ovarien produziert.

Wirkungen (Auszug):

Verminderte Ausschüttung:

Führt zu Müdigkeit • Leistungsschwäche • Antriebsverlust • Muskelabbau • Fettaufbau • Adipositas • sexuelle Störungen (Libidoverlust) • verstärkt Cholesterinämie • verstärkt Depression • verstärkt Osteoporoserisiko • verstärkt das Risiko an Alzheimer zu erkranken • verminderte Speriogenese (Spermienbildung), Folge: Unfruchtbarkeit

Ausschüttung überhöht:

Verstärkter Haarwuchs,Vermännlichung (Frau), innere Unruhe, Gereiztheit, Aggressionspotential erhöht